Abschied von einem Meister am Bass: Jazz-Musiker Götz Ommert unerwartet verstorben

Ein plötzlicher Verlust für die Jazz-Welt
Mit großer Bestürzung geben wir den Tod von Götz Ommert bekannt. Der am 12. März 1960 geborene Musiker verstarb am Nachmittag des 10. Juni 2026 völlig unerwartet. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod löst weit über die regionale Musikszene hinaus tiefe Trauer aus.

Eine prägende musikalische Freundschaft seit 1988
Besonders eng war Ommert mit dem Pianisten Dirk Raufeisen verbunden. Die beiden Ausnahmemusiker lernten sich im Herbst 1988 bei einem gemeinsamen Auftritt der Leathertown Jazzband in Würzburg kennen. Daraus entwickelte sich eine tiefe und jahrzehntelange private und musikalische Freundschaft. Das unerschütterliche Fundament und das absolute musikalische Zentrum ihres gemeinsamen Schaffens war von der ersten Begegnung an die Tradition und Musik des Oscar Peterson Trios.

Bis zuletzt teilten Ommert und Raufeisen regelmäßig die Bühne. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger Marcel Hochstrasser bildete Götz Ommert am Kontrabass das rhythmische Herzstück des aktuellen "Jazzfingers Trio".

„Dass dieses gemeinsame Fundament nun so plötzlich wegbricht, ist für mich ein unbegreiflicher Verlust“, äußert sich Dirk Raufeisen zum Tod seines langjährigen Weggefährten.

Die Musikwelt verliert einen wunderbaren, versierten Bassisten, der sowohl durch sein ausdrucksstarkes Spiel als auch durch seine menschliche Art eine schmerzhafte Lücke hinterlässt. Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie sowie allen Freunden und Angehörigen.

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